Bergmannsweg

Bergmannsweg

05.08.2015

  • Místo konání: Harrachov

In der heutigen Zeit ist diese wertvolle Sehenswürdigkeit im Museum von Vrchlabí zu sehen und wird in die Zeit der Hussitenbewegung datiert. Diese Entdeckung kann man mit den mittelalterlichen Übergrenzgeschäften verbinden und nicht mit dem Bergbauwesen.

Start: Sporthotel Rýžovištì
Ziel: Busbahnhof
Länge: 2,5 km
Überhöhung: 165 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Kinderwagen: nein
Nutzung Harrabus: ja

Die heutige Wanderung beginnt in der Lokalität Rýžovištì. Dieser tschechische Name wurde von dem ursprünglichen deutschen Namen Seifenbach abgeleitet und beide Namen sprechen über das „Seifen“. Die Tradition wird auch im Namen von Ryzí potok fortgesetzt. Es ist also durchaus möglich, dass unsere Vorfahren versucht haben Gold oder Silber zu suchen.
Die gelb markierte touristische Strecke führt Sie zum Bergkamm Ptaèince, wo schon im 18. Jahrhundert eine Lagerstätte von Bleiglanz gefunden wurde, das Silber beinhaltet. Auf dem Weg finden Sie verschiedene Überreste der Bergförderung. Es gibt verschiedene Vertiefungen an den Stellen, wo sich Lüftungsschachte befinden. Nach dem Jahre 1850 förderten die Bergleute neben Bleiglanz auch Schwerspat, der als Stapel für Öfen diente und Fluorit, als Quelle von Fluor. Diese Mineralen wurden praktisch erst nach der weiteren Entwicklung der Chemieindustrie ausgenutzt.
Und obwohl im Jahre 1901 die Lagerstätte überprüft und die Bonität dem Grafen Harrach bestätigt wurde, das erzeugte Material benutzte man lange nur für den Bau und Reparaturen der Straßen. Erst nach dem II. Weltkrieg wurde die Förderung erweitert. Die reichhaltigsten Quellen Oldøich und Køemenný val sind bis zu 1 km lang und bis zu 800 m tief.

Bevor Sie zu Mumlava kommen, werden Sie bestimmte Stellen meiden, wo im Jahre 1921 der Hotelbetreiber Erlebach an der benachbarten Èertova hora (Teufelsberg) sog. Deutsche Sprungschanze mit einem Anlaufturm erbauen lies. Darauf hin eröffneten die tschechischen Bürger eine neue, sog. Kongress-Sprungschanze, zu Ehren des Prager Kongresses der internationalen Ski-Föderation. Die Sprungschanze wurde nicht nur von vielen ausländischen Wettkämpfern ausgenutzt, sondern weiter auch von 20 000 Besuchern, die vor allem mit dem Zug nach Koøenov gereist sind und dann weiter mit Pferdegespänne zu den Wettkampfstellen. Diese Veranstaltung hatte einen internationalen Erfolg und daraufhin wurde in den 20. Jahren letzten Jahrhunderts eine Veranstaltung der Weltmeisterschaft im Langlauf organisiert.

Alle Besucher, die das Bergbauwesen interessiert, können am linken Ufer von Mumlava das Bergbaumuseum besuchen, das Sie direkt am Anfang der Stadt Harrachov begrüßen wird. Nur ein Stück weiter, unweit vom Busbahnhof entfernt, können Sie das heutige Wandern in der Ausstellung der Natur von Riesengebirge beenden. Diese Ausstellung finden in einem der ältesten Gebäude in Harrachov, im Haus Šindelka. Das Gebäude stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Gerade hier haben die 7 ursprünglichen Siedler eine Ortschaft gegründet, die sich am Zusammenfluss von Mumlava und Ryzí potok befand und als „Dörfel“ (Vesnièka) benannt wurde. Dies dokumentiert eine Liste, die dem Oberherrschaftsgut weitere Steuern vergibt und ist im Museum in München zu sehen. Diese Ortschaft bezeichnet man als die allererste besiedelte Stelle im Tal von Mumlava.

 

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